Tarte au Citron

Heute gibt’s eine wunderbare Tarte au Citron mit frischen Beeren, das Rezept ist von Masha’s Mami, ein herzliches Dankeschön dafür, die Süße und Säure harmonieren einfach perfekt. Es ist mir eine riesen Ehre, wenn ich ein Familienrezept weitergeben darf und für mich absolut nicht selbstverständlich. Den Kuchen hab ich zum Geburtstag meiner „kleinen“ Schwester Noemi gebacken, es muss ja nicht immer eine klassische Torte sein oder? 

Als kleine Ankündigung… Nik hat einen Tasty Friday-Burger kreiert, den gibt’s nächsten Freitag und ich bin unglaublich gespannt wie der so sein wird, die Burgersauce dazu ist allerdings Geheim, aber ich Glückspilz kriege davon ein Gläschen mit der Post zugeschickt und ich lasse euch bestimmt wissen wie sie ist. Was ich eigentlich sagen will, es ist unglaublich schön das ich so tolle Menschen kennen darf und in meinem Leben noch ein paar weitere davon (manche davon hab ich noch nie gesehen) habe, dafür bin ich wirklich sehr sehr dankbar. Bevor ich zu sentimental werde hier das heutige Rezept:

 

Tarte au Citron

Zutaten:
Teig

500g Mehl

150g Zucker

1 Messerspitze Salz

300g Butter

1 Ei & 1 Eigelb

 

Füllung

3 Eier

1 Eigelb

170g Zucker

1 1/2 Zitronensaft

1 1/2 Orangensaft

2-2,5dl Doppelrahm

 Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Zucker und Salz verrühren, anschließend die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und vermischen bis der Teig bröselig wird. Nun das Ei und das Eigelb dazugeben und zu einem homogenen Teig kneten.

Den Teig 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen und ca. 1 Stunde vor dem Weiterverarbeiten raus nehmen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und bei 200 Grad ca. 20 Minuten Blindbacken, Tipp von Masha’s Mami die Form mit Alufolie abdecken, so wird der Teig nicht braun.

 Nun die Ofentemperatur auf 180 Grad fallen lassen und für die Füllung in einer Schüssel Eier, Eigelb und Zucker gut vermischen.

Zitronen und Orangensaft unter Staren rühren dazugeben, zum schliss noch den Doppelrahm hinzufügen und weiterschlafen bis eine schaumige Mischung entstanden ist. Den Teig in den vorgebackenen Boden füllen und bei leicht geöffneter Ofentür ca 30-40 Minuten backen.

 Die Füllung reicht wunderbar für eine 20er Form, den restlichen Teig einfrieren und beim nächsten Mal muss nur noch die Füllung vorbereitet werden.

Zitronengugelhupf

Es ist heiß bei uns, wirklich heiß! Bis Mitte nächster Woche soll es täglich über 30 Grad bekommen, absolut kein Back-Wetter.

Wenn jedoch die Schwägerin den 30. Geburtstag hat, dann wird gebacken, auch wenn’s nur ein einfacher Gugelhupf ist. Diesen Zitronen-Gugelhupf habe ich zum ersten Mal gemacht und ich werd ihn wieder backen, zukünftig jedoch einen Tag im voraus, denn am zweiten Tag war er noch viel besser.

Zutaten:
Kuchen
750g Weissmehl

2TL Backpulver

1/2TL Salz

250g weiche Butter

300g Zucker

3 große Eier

250g Buttermilch

3EL Zitronenabrieb

4EL Zitronensaft

Sirup
60g Wasser

60g Zucker

4EL Zitronensaft

Glasur
250g Staubzucker

3TL Zitronensaft

1 TL geschmolzene Butter
Zubereitung:

Den Ofen auf 160 Grad vorheizen und die Backform ausbuttern.
In einer Schüssel Mehl, Salz und Backpulver vermischen, in einer zweiten Schüssel Butter und Zucker mit dem Mixer ca 4-5 Minuten cremig mischen, anschließend die Eier dazugeben und verrühren.

In einer dritten Schüssel Buttermilch, Zitronensaft und Zitronenabrieb vermischen und mit der Mehlmischung abwechselnd zur Eimasse mischen. Sobald ein homogener Teig entstanden ist, diese in die Form geben und für 65 Minuten backen.

Für den Sirup das Wasser mit dem Zucker aufkochen, den Zitronensaft dazu und beiseite stellen.

Den Kuchen ca 15. Minuten auskühlen lassen und rundherum mit dem Sirup bepinseln.

Zum Schluss die Zutaten für die Glasur mit einer Gabel verrühren und gleichmässig auf dem Kuchen verteilen.
Fertig ist der leichte Sommerkuchen.

Gesunde Pancakes mit Eis

Eis zum Frühstück geht nicht? Doch!!! Und wie das geht! Keine Angst es ist kein Zucker drin, lediglich Agavendicksaft. Ja ich weiß die Fruktose darin ist nicht ohne, aber sowas isst man ja dann doch nicht täglich. Wenn ich daran denke wie sehr ich im letzten Jahr (schwanger) unter der Hitze gelitten habe, freut’s mich nun um so mehr die heißen Tage nun mit den Kindern draußen im Garten und am Plantschen zu verbringen und bald mal einen leckeren (jungfräulichen) Mojito zu genießen. Leider hab ich’s nicht mehr so mit dem Alkohol, bereits nach einem Glas Rotwein habe ich einen leichten Schwips, aber nun zurück zum heutigen Rezept:Das Original Rezept ist von Attila Hildmann und vegan, meine Version ist nicht vegan und den Agavensaft in den Pancakes habe ich durch „Natu Sweet Liquid“ ersetzt.

Pancakes mit Beereneis

Zutaten (2 Personen, 6 Pancakes):
Pancakes

60g Vollkornmehl

140g Milch

3 Spritzer Natusweet od. 20g Agavendicksaft

1TL Backpulver

1 Prise Salz

1/2TL Gemahlene Vanille

30g gepoppter Amaranth

1/2 Banane

Etwas frische Himbeeren
Himbeer-Joghurt Eis

150g TK Himbeeren

30g Agavendicksaft

80g Naturjoghurt

Zubereitung:
Sämtliche Zutaten, bis auf den Amaranth in einer Schüssel zu einem glatten Teig rühren. Anschließend Amaranth unterheben.

Eine Bratpfanne mit etwas Öl erhitzen und pro Pancake 1-2 EL Teig in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze je Seite ca. 4 Minuten braten.

Alle Zutaten für das Eis mit dem Mixer oder Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Nun die Banane in Scheiben schneiden und mit den Pancakes und Himbeeren aufschichten, zum Schluss das Eis obendrauf und dann ist schlemmen angesagt.

Möchtet ihr die Pancakes vegan, dann ersetzt die Milchprodukte einfach mit Sojaprodukten.

Spaghetti alla Puttanesca (one Pot Pasta Version)

Heute habe ich mit schrecken festgestellt das ich seit 3 (!) Jahren keinen einzigen Tag nur für mich alleine gehabt habe, und so sehr ich meine Kinder liebe, so sehr muss sich nun etwas verändern. Ich habe mich und meine Bedürfnisse Komplet vernachlässigt. Klar, mein Blog macht mir riesen Spaß, aber ich habe auch noch andere Ideen was ich gerne machen würde: eventuell etwas Geld verdienen, eine Aufgabe neben dem Mami sein haben, die mir Raum für mich und Bestätigung gibt. Entschuldigt ich will euch nicht mit meinen Sorgen belästigen. 

Als Mami von zwei kleinen Kindern bin ich manchmal sehr dankbar für die „one Pot“-Gerichte. Mir ist klar, das Gericht kommt nicht an eine stundenlang gekochte Sago ran, aber es schmeckt ganz gut und ist ruck-zuck gemacht. Deshalb gibt’s heute One Pot Pasta alla Puttanesca ohne Sardellen, da ich die einzige in unserer Familie bin die Sardellen mag.

 

Zutaten (4 Portionen):

 500g Spaghetti

200g Cherry Tomaten

2 rote Pepperoncini

1 rote Peperoni

2 Frühlingszwiebeln

3 Knoblauchzehen

100g schwarze Oliven

800g fleischige Tomaten

50g Kapern

1/2 Bund frischen Basilikum

Salz, Pfeffer & Oregano zum Würzen

 

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch fein schneiden, Oliven entkernen und fein hacken.

Peperoni halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden, Pepperoncini ebenfalls halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden.

Die Cherry Tomaten halbieren und die Fleischtomaten in Stücke schneiden.

 Alle Zutaten zusammen mit ca 8dl-1l Wasser in einen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze ca 12-15 Minuten ohne Deckel köcheln lassen, ab und zu umrühren.

 Buon appetito!

Panzanella

Am Montag ist es soweit und Emma wird drei! Sie ist eine richtig tolle „meite“ geworden. Sie ist neugierig, und wirklich intelligent, manchmal ein Wirbelwind und „es chliises häxli“ und ich bin so stolz auf sie.
Etwas was mir wirklich unheimlich wichtig ist, dass sich meine Kinder immer immer geliebt fühlen. Wir machen ihr eine Zeitkapsel, eine kleine Box welche sie dann zu ihrem 18. Geburtstag erhält, kaum vorzustellen, dass die Kleine jemals erwachsen sein wird und sich für Jungs interessiert, Hilfe!!!!  
Naja vorab gibt’s jetzt mal einen leckeren Panzanella, denn trotz meinem Zuckerverzicht ist am Sonntag mein Ausnahmetag und ich schaue nicht darauf. Ich kann fast nicht glauben, dass ich noch nie Panzanella gegessen habe.
Zutaten (4 Personen):

600g gutes Brot

3 Knoblauchzehen

250g Champignons

150g Cherrytomaten

100g frischer Spinat

50g Pinienkerne

1dl Olivenöl

3 Zweige Thymian

3 Zweige Rosmarin

Salz & Pfeffer
Für die Sauce:

200g rote Zwiebeln

6cl Balsamico

1dl Olivenöl

1 EL Senf

Salz & Pfeffer
Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Das Brot in große Stücke brechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit dem Knoblauch, Thymian und Rosmarin ca. 5 Minuten goldbraun rösten.

Die Champignons in dünne Scheiben schneiden, die Tomaten halbieren und in eine Schüssel geben.
Die Pinienkerne in einer Bratpfanne anrösten und in die Schüssel zu den Tomaten geben.

Die Zwiebeln schneiden und in der Bratpfanne bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten glasig dünsten und mit dem Balsamico ablöschen. Die Pfanne vom Herd nehmen und den Senf, Olivenöl und die Gewürze dazugeben, gut verrühren und in die Schüssel geben.

Den Spinat und die Brotstücke ebenfalls in die Schüssel geben und alles gut vermischen.
Schmeckt super zu einem Stück Fleisch vom Grill.

Berrensorbet à la Gelateria di Berna

Gestern waren wir an der Authentica, das ist eine kleine feine Messe mit Kunsthandwerk und leckeren Spezialitäten.Neue Foodsachen sind für mich immer besonders spannend. Ich habe einen super Shop entdeckt, der vegane und Raw-Food-Produkte herstellt, die Knusperli (kleine Guetzli mit Datteln gesüßt) waren ein Gedicht und dann war da noch der Food-Truck „Le Schnauz“ die machen wirklich super Crepes, schon von weitem leuchtete mir ein Stapel „Food Truck Kitchen“-Kochbücher entgegen und mein lieber Paps hat mir eins geschenkt, meine Freude ist riesig. Deshalb musste ich umplanen und euch etwas daraus machen.

Heute gibt’s passend zur Hitze Beeren-Sorbet à la Gelateria di Berna.

Das Sorbet ist super schnell zubereitet und schmeckt fantastisch.
Zutaten (4 Personen):

120ml Wasser

120g Zucker

660g reife, frische Beeren nach Wahl

1/2 Zitronensaft

1 Stk Ingwer (Daumendick)
Zubereitung:

Das Wasser mit dem Zucker erwärmen und so lange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Beeren und den Zitronensaft beigeben, gut umrühren und pürieren (je nach Beeren noch durch ein Sieb streichen), den Ingwer sehr fein hacken und untermischen.

Die Masse in den Tiefkühler stellen und ca. 4 Stunden gefrieren lassen.

Pizza mit Kartoffelboden

Heute war eigentlich ein Rezept für Wassermelonen-Eis geplant, unglaublich lecker aber leider sind die Fotos nicht so toll geworden. Deshalb musste ich kurzfristig umdisponieren und es gibt nun Pizza mit Kartoffelboden. Ja genau vermanschte Kartoffeln dienen als Boden. Es schmeckt halt nicht wie eine richtige Pizza, aber trotzdem sehr gut. So, jetzt muss ich mir unbedingt überlegen was ich euch nächsten Freitag kochen werden, denn aktuell bin ich nicht so im flow, ob das wohl am Zuckerverzicht liegt? Keine Ahnung am Sonntag wird auf jeden Fall ein wenig gesündigt und ich freue mich.

Habt ein schönes Wochenende!

 

Pizza mit Kartoffelboden

Zutaten für ein rundes Blech:

600g gekochte, geschälte Kartoffeln (Erdäpfel)

1 EI

Paprikapulver, Salz und Pfeffer

 

Für den Belag könnt ihr eigentlich nehmen was ihr mögt, auf meinem gibt es folgende Zutaten:

Hackfleich-Tomatensugo

etwas Zucchini

1 Tomate (Paradeiser)

Frische Kräuter zum Garnieren

 

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, weichkochen und auskühlen lasse

Die ausgekühlten Kartoffeln stampfen und mit dem Ei und den Gewürzen vermischen.

Die Kartoffelmasse auf dem Blech gleichmäßig verteilen, Belag obendrauf und für ca. 15 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.

Torta Nua

Ihr wisst, dass ich jeden Freitag kurz etwas schreibe was mich gerade so beschäftigt oder bei mir los ist, aber heute fällt es mir wirklich schwer. Ich vermute mal es liegt daran, dass ich seit einer Woche komplett auf Zucker verzichte, sprich kein Brot, keine Pasta, kein Käse etc… Und ganz ehrlich „i bi unglaublech schiissig“ ich hoffe das legt sich bald. Daher konzentrieren wir uns jetzt ganz schnell auf den kommenden Sonntag. Denn da ist Muttertag und daher gibt’s heute einen lecker hübschen und einfachen Kuchen, der bestimmt für ein wow sorgt und jeder backen kann. Ich bin eigentlich kein großer Fan von solchen Tage, daher ist es bei uns auch ein Mutter- & Vatertag, aber eigentlich halt doch eine gute Gelegenheit mal Danke zu sagen. 

Torta Nua

Zutaten:

 

Teig

180g weiche Butter

170g Zucker

4 Zimmerwarme große Eier

2 Zitronen Saft und Abrieb

1P Vanillezucker

1 Prise Salz

80ml Milch

280g Mehl

2TL Backpulver

 

Cremefüllung

300g abgetropfter Ricotta

1 großes Ei

1 Zitronen Abrieb

100g Zucker

1P Vanillezucker

 

Zubereitung:

Ricotta über Nacht abtropfen lassen.

Ofen auf 170 Grad Unter/Oberhitze vorheizen und die Kuchenform ausbuttern.

Den Ricotta mit den übrigen Zutaten gut verrühren und beiseite stellen.

Für den Teig die Butter mit dem Zucker ca 5 Minuten schaumig schlagen, nacheinander die Eier hineinschlagen und auf hoher Stufe gut vermischen. Nun den Vanillezucker, Salz, Zitronensaft und –abrieb unterrühren.

In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver vermischen und auf geringer Stufe zu den anderen Zutaten mischen. Nun noch die Milch dazu mischen.

Den Teig in die Kuchenform gießen und mit der Ricottacreme Häufchen in den Kuchen geben.

Das Ganze nun ca 40-50 Minuten backen, auskühlen lassen und mit Staubzucker bestäuben und allenfalls noch mit frischen Beeren oder ein paar Blümchen garnieren

Kräuterbutter

Meine Kinder hatten letzte Nacht das Gefühl nicht schlafen zu müssen – „Ich liebe es“. Nachdem Emma so um 23 Uhr dann endlich geschlafen hat, war Mara der Meinung um ca. 4 Uhr sie müsse nicht mehr schlafen. Das Ergebnis meine Augenringe reichen bis Timbuktu und ich werde mir jetzt noch gemütlich das „Perfekte Dinner“ anschauen (bitte lacht mich jetzt nicht aus!) und danach hundemüde ins Bett plumpsen.
Aber nun zum eigentlichen Schwerpunkt von Tasty Friday. Was macht man wenn frau über 3 Liter Vollrahm im Kühlschrank hat? Genau, selbstgemachte Butter und diese hab ich dann gleich zu verschiedenen Kräuterbutter verarbeitet, somit ist für die Grillsaison tiptop vorgesorgt.
Zutaten für die gelbe Butter:

200g weiche Butter

0.5 Bund Petersilie

0.5 Bund Basilikum

0.5 Bund Oregano

1 kleiner Zweig Rosmarin

1 Knoblauchzehe
2 TL Senf

2 TL Currypulver

1 Zitrone (Abrieb)

Pfeffer & Salz

1 TL Worcestershiresauce

0.5 TL Mehl
Zutaten für die orange Butter:

200g weiche Butter

0.5 Bund Basilikum

0.5 Bund Oregano

0.5 Bund Schnittlauch

2 EL Tomatenpüree

1 Knoblauchzehe

1 TL Worcestershiresauce

2 TL Zitronensaft

Salz & Pfeffer
Zutaten für die weiße Butter:

200g weiche Butter

1 Zweig Salbei

Salz

1 TL Worcestershiresauce

0.5 Knoblauchzehen
Zubereitung:

Selbst gemachte Butter ist total einfach zu machen, Rahm in der Küchenmaschine schlagen bis er zu Butter wird oder den Rahm in ein Schraubglas geben und schütteln bis Butter entsteht (ist auch toll mit Kindern zu machen). Die Molke könnt ihr gerne trinken.

Die Kräuter und den Knoblauch fein hacken und alles in einer Schüssel „vermanschen“, zu einer Wurst formen oder einzelne Portionen in Silikon-Eiswürfelformen geben und am besten in den Tiefkühler stellen. Bei Bedarf die gewünschte Menge herausnehmen und servieren.
Falls ihr habt könnt ihr gerne noch Kräuterblüten in die Butter mischen, das gibt noch einen hübschen Farbklecks fürs Auge.

Französische Rhabarbertart

Am Wochenende hatten wir Besuch und zum Dessert wollte ich eine Schokoladenmousse machen. Ich dachte ich probier mal was Neues aus und schon ging’s in die Hosen. Somit sag ich einmal mehr „never change a winnig recipe“. Wenn man ein Rezept hat das funktioniert und fantastisch schmeckt, sollte man dabei bleiben.
Heute wird’s französisch, der Rhabarber-Saison sei dank, es gibt Tarte à la Rhubarbe. Das Rezept ließt sich aufwändiger als es ist. Ihr könnt auch einen fertigen Mürbteig kaufen, dann ist der Kuchen ratzfatz im Ofen. Die Tarte ist sehr lecker, durch den Magertopfen und die Creme fraiche wird sie sehr frisch und schmeckt am zweiten Tag noch viel besser. Die Süße und die Säure harmonieren perfekt.
Zutaten:
Teig

150g Butter

250g Mehl

80g Zucker

1 Prise Salz

2 Eigelb

2 EL Milch
Belag

500g Rhabarber

40g Zucker
Füllung

2 Eier

50g Zucker

1P Vanillezucker

1 Vanilleschote

100g Creme fraiche

100g Quark

20g Maizena

Staubzucker zum Bestäuben
Zubereitung:

Für den Teig die Butter 10 Minuten in den Tiefkühler legen.

Eine Tarte- oder Wähenform von 28cm Durchmesser gut ausbuttern und kühl stellen.
Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen, die kalte Butter mit der Röstiraffel (Küchenreibe) dazugeben und zwischen den Fingern rasch bröselig reiben. Eigelb und Milch verrühren und untermischen. Alles kurz zusammenknoten und den Teig zu einer Kugel formen. Den Teig auswallen und die Form damit auskleiden. Den Tarteboden mit einer Gabel gleichmäßig einstechen. Die Kuchenform für ca. 30 Minuten kühl stellen.
Für den Belag den Rhabarber rüsten (schälen), in Scheiben schneiden, mit dem Zucker in eine Pfanne geben, gut durchmischen und ca 10 Minuten ziehen lassen. Nun den Rhabarber so lange dünsten, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. In ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Für den Guss die Eier, den Zucker und die Vanille in eine Metallschüssel geben, über dem Wasserbad so lange aufschlagen, bis die Masse cremig bindet, vom Feuer nehmen und im kalten Wasserbad so lange weiterschlafen lassen, bis die Creme auf Handwärme abgekühlt ist.
Crème fraiche und Quark zur Eiercreme geben. Das Maizena darübersieben und alles gut verrühren.
Den Rhabarber auf dem gekühlten Teigboden verteilen und glatt streichen, den Guss darübergießen und die Tarte im 200 Grad heißen Ofen auf der untersten Rille für ca. 30 Minuten backen. Danach auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Bon appétit et une bonne weekend!